Über die fruchtbare Symbiose von Kunst und Computer

Auf Lithografie und Fotografie folgt Pixografie. Gleich zu Beginn des digitalen Zerlegens und Wiederzusammenbauens audiovisueller Inhalte erobert das Pixel die Kunstszene. Während gepixelte Musik und Bilder in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts zunächst noch etwas steril daher kommen, sind wir heute längst dort angekommen, wo dank ultrahoher Auflösung auch emotionale Aspekte digital ganz ordentlich transportiert werden können.

Dank hoher Rechnerleistung und Terrabyte-strotzender Solid-State-Speicherplatten fließen die Pixel heute recht geschmeidig dahin. Nicht nur im Ergebnis hör- und sichtbar, sondern auch während des künstlerischen Prozesses erlebbar – und das ist für mich das Entscheidende.

Seit Anfang 2020 nutze ich digitale Potenziale für meine Pixografien. Für neue Form- und Farbkombinationen, für Inspiration und Intuition. Kurz gesagt: für das Schöpfen aus dem Vollen. Mit einem ökologischen Fußabdruck von nahezu null – solange, bis ein Werk den Weg in die analoge Welt geht und einen Geschäfts- oder Privatraum veredelt.

Teilt Ihr meinen Enthusiasmus oder seht Ihr die Entwicklung völlig anders? Lasst es mich wissen!